Průmyslové hadice, armatury a pneumatika - DE
Prüristen Die Prü risten für prüfpflichtige Schlauchleitungen sind vom Betreiber im Rahmen einer Gefährdungsbeurteilung nach §¥ ArbeitnehmerInnenschutzgesetz festzulegen. Der arbeitssi- chere Zustand von prüfpflichtigen Schlauchleitungen ist von einer „Befähigten Person“ zu prüfen: • in regelmäßigen Abständen nach der ersten Inbetriebnahme: Die Prü rist ergibt sich aus der Gefährdungsbeurteilung des Arbeitgebers – z. B. für thermoplastische und elastomere Schlauchleitungen mind. x jährlich, für Dampfschläuche mind. halbjährlich. Eine höhere Beanspruchung erfordert kürzere Prü risten, z. B. bei erhöhter mechanischer, dynamischer oder chemischer Belastung • nach einer Instandsetzung (jede einzelne Schlauchleitung) Prüfdrücke für die Festigkeitsprüfung (Medium Kaltwasser) • Schlauchleitungen (ausgenommen Dampfschlauchleitungen) max. zulässiger Druck (PS) x ,¦ • Dampfschlauchleitungen aus Elastomer max. zulässiger Druck (PS) x ¦, • bei Metallschlauchleitungen darf der Chlorgehalt des Prüfwas- sers gemäß DIN EN ISO ¥ nicht überschritten werden Prüfumfang Art und Umfang der Prüfung (Festigkeitsprüfung, visuelle Prüfung, Prüfung der elektrischen Leitfähigkeit usw.) sind im ArbeitnehmerInnenschutzgesetz, TRBS und T (DGUV-Information ¥-¦¥) geregelt. Sie ist gemäß § Abs. ArbeitnehmerInnenschutzgesetz von einer zur Prüfung befä- higten Person nach TRBS ¥ durchzuführen. Das Ergebnis der Prüfung ist zu dokumentieren. Reparaturen Reparaturen von Schlauchleitungen dürfen nur mit Originaler- satzteilen vom Hersteller und von seinem Fachpersonal mit anschließender Prüfung von einer befähigten Person im Sinne des ArbeitnehmerInnenschutzgesetzes vorgenommen werden. Die Ergebnisse der Prüfung sind zu dokumentieren. Bei Beschädi- gungen (Leckage, Risse in der Decke, Knick- und Scheuerstellen etc.) ist die Schlauchleitung sofort außer Betrieb zu nehmen, eine erneute Verwendung muss ausgeschlossen werden. . Nutzungsdauer Schlauchleitungen sind Verschleißteile mit begrenzter Lebens- dauer. Die Nutzungsdauer wird durch die Lagerungsbedingungen, die jeweilige Beanspruchung und die Betriebsfaktoren beein- flusst. Eine generelle Aussage über die Dauer der Nutzung kann nicht getätigt werden. Inwieweit eine Schlauchleitung unter den gegebenen Einsatzbe- dingungen weiter nutzbar ist, wird im Rahmen einer wiederkeh- renden Prüfung von einer zur Prüfung befähigten Person bestimmt. Werden zwischen den Prüntervallen Schäden an einer Schlauchleitung festgestellt, ist diese sofort außer Betrieb zu nehmen, eine weitere Verwendung muss ausgeschlossen werden. . Schadensprävention • Schlauchleitungen dürfen nur gemäß ihrer Bestimmung eingesetzt und nicht zweckentfremdet werden (z. B. als Zugseil, Tritthilfe etc.). • Schlauchleitungen dürfen nicht unter Druck abgekuppelt werden (Ausnahme: dafür vorgesehene Kupplungssysteme, z. B. Trockenkupplungen). • Wärmequellen sind von Schlauchleitungen fernzuhalten. • Schlauchleitungen müssen vor einem Medienwechsel fachgerecht gereinigt werden, um eine Kreuzkontamination zu vermeiden. • Schlauchleitungen nicht in Fahrwegen verlegen (vor Überfahrenwerden schützen) • Bewegliche Verlade- und Tankbehälter o. Ä. müssen für den Verladevorgang xiert und gesichert werden (z. B. Kesselwagen, Schi e, Tankfahrzeuge). • Für Dampfschlauchleitungen aus Elastomeren sind nur zulässige Armaturen gemäß DIN EN ¥ zu verwenden. • Verwechslungen von Schlauchleitungen sind durch Zuordnungs- systeme auszuschließen (z. B. Schlüssel-Schloss-Prinzip, Codierung, Farbkennzeichnungen, Gravuren) • Schlauchleitungen sind regelmäßig gemäß ihrer Gefährdungs- beurteilung wiederkehrend zu prüfen. . Entsorgung Nicht mehr verwendbare Schlauchmaterialien und Armaturen sind ordnungsgemäß und fachgerecht zu entsorgen. . Besonderheiten gelten u. a. für folgende Schlauchleitungstypen Dampfschlauchleitung • für vollständige Kondensatentleerung sorgen, um Gefügeschä- den („Popcorning“) zu vermeiden, die durch Eindringen von Wasser in die Innenschicht und Verdampfen bei erneuter Beaufschlagung mit Dampf entstehen • nicht für andere Sto e verwenden; schnelle Alterung des Elastomerschlauches berücksichtigen • Unterdruck durch Abkühlung der beidseitig abgesperrten Schlauchleitung vermeiden • Schutzmaßnahmen gegen hohe Oberflächentemperaturen (Verbrennungsgefahr) ergreifen • Querschnittsverengungen sind zu vermeiden (Gefahr von überhitztem Dampf) Metallschlauchleitungen Bei Metallschlauchleitungen, die nicht mit einer wärmeisolie- renden Außenhülle versehen sind, besteht bei Einsatz mit Dampf aufgrund der hohen Wärmeleitfähigkeit erhöhte Verbrennungs- gefahr. • Metallschlauchleitungen sind ohne zusätzliche Maßnahmen ausreichend leitfähig • besonders auf Beschädigungen der eventuellen Drahtumflechtung und auf Verformung des Schlauches achten, z. B. Abknickungen • bei der Lagerung darf keine Einwirkung von Halogenen, Fremd- oder Flugrost erfolgen Lebensmittelschlauchleitungen • Lebensmittelschlauchleitungen sind vor Inbetriebnahme stets fachgerecht zu reinigen. • Es dürfen nur Reinigungsmittel verwendet werden, für die die Schlauchleitung innen und außen geeignet ist (Beständigkeit, Temperatur und Reinigungsdauer beachten). Es sind die Vorschrif- ten der Schlauchleitungskomponentenhersteller zu beachten. • Lebensmittelschlauchleitungen sind ausschließlich im o enen System zu dämpfen. Für den bestimmungsgemäßen Einsatz von Schlauchleitungen sind die umfassenden Hinweise des berufsgenossenschaftlichen Merkblattes T
(DGUV-Information -
), der Druckgerä- terichtlinie (DGRL), des Arbeitnehmerschutzgesetzes (Arbeit- nehmerInnenschutzgesetz) und der TRBS
„Prüfungen von Arbeitsmitteln und überwachungsbedürftigen Anlagen“ zu beachten. Bei Schlauchleitungen besonderer Konstruktion oder für Einsatzzwecke, die hier nicht berücksichtigt werden konnten, sind die gesonderten Herstellerbestimmungen einzuhalten (z. B. Sandstrahl-, Flüssiggas-, beheizbare Schlauchleitungen). Beispiel: PTFE-Leitungen sind nicht im Umfeld radioaktiver Strahlung zu verwenden.
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