Hydraulik Verbindungselemente 2016
Technische Informationen Pflege, Wartung und Lagerung Hydraulik Verbindungselemente 2016 www.haberkorn.com 22 1 Feuchtigkeit Das Lagern in feuchten Lagerräumen soll vermieden werden. Es ist darauf zu achten, dass keine Kondensation ent- steht. Am günstigsten ist eine relative Luftfeuchte unter 65 % R.F. Beleuchtung Die Erzeugnisse sollen vor Licht geschützt werden, insbesondere vor direkter Sonnenbestrahlung und vor starkem künstlichen Licht mit einem hohen ultravioletten Anteil. Die Fenster der Lagerräume sind aus diesem Grund mit einem roten oder orangefarbenen (keinesfalls blauen) Schutzanstrich zu versehen. Vorzuziehen ist eine Beleuchtung mit nor- malen Glühlampen. Ozon Da Ozon besonders schädlich ist, dürfen die Lagerräume keinerlei Ozon erzeugende Einrichtungen enthalten wie z. B. Elektromotoren oder sonstige Geräte, welche Funken oder andere elektrische Entladungen erzeugen können. Verbrennungsgase und Dämpfe, die durch fotochemische Vorgänge zu Ozonbildung führen können, sollten beseitigt werden. Letztendlich sollten Gummiartikel nach dem „First-in/First-out“-Prinzip ausgelagert werden, denn auch unter den besten Bedingungen kann eine ungewöhnlich lange Lebensdauer zu einer Verschlechterung der physikalischen Eigenschaften gewisser Gummiprodukte führen. Schadhafte Schlauchleitungen können einem Unternehmen nicht nur unerwartete Kosten verursachen, sondern unter Umständen auch zu folgenschweren Unfällen führen – Auswirkungen, die bei ausreichender Aufmerksamkeit und Beachtung folgender Punkte vermieden werden können. Voraussetzungen für den sicheren Betrieb • Wahl der Schlauchleitungen entsprechend dem Betriebsdruck, den Einsatzbedingungen und der Nennweite • Einsatzbereiche gemäß einschlägiger Normen oder sonstiger Regelungen • fachgerechte Einbindung; richtige, sorgfältige Verlegung • sofortiger Einsatz/Austausch beschädigter Schlauchleitungen Hauptursachen für Beschädigungen • mechanische Verletzung • Unterschreiten des Mindestbiegeradius • zu hohe Zugbelastung • übermäßige Verdrehung • Quetschung • ungeeignetes Medium Regelmäßige Prüfung zur Früherkennung von Schäden • einwandfreier Zustand der Schlauchaußenschicht – keine Risse, Blasen, Verformungen, Abrieb- oder Knickstellen • ordnungsgemäßer Armaturensitz • fachgerechte Verlegung – keine extreme Knickung, zu starke Zugbeanspruchung oder gewaltsame Verdrehung vermeiden • Kontrolle der Dichtheit Schäden vermeiden
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